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Geschichte der Kirchengemeinde

Vom 16. bis zur Mitte des 19 Jahrhunderts

In der Gemeinde Ensheim, die im 16. Jahrhundert zur Grafschaft Saarbrücken gehörte, wurde 1675 durch den Grafen Philipp III. (1574-1602) das lutherische Bekenntnis eingeführt - teilweise gegen den Widerstand der Ensheimer Bevölkerung. Der erste lutherische Pfarrer war Quirin Steinbach aus Ommersheim. Bis 1680 amtierten mehrere weitere protestantische Geistliche. Ab 1654 war Ensheim zusammen mit Eschringen der Pfarrei Bischmisheim angegliedert.

1680 wurde das Gebiet um Ensheim von Frankreich besetzt, das im Rahmen seiner Religionspolitik in den besetzten Gebieten den katholischen Glauben wieder herstellte. Auch nachdem Frankreich aufgrund des Friedens von Rijswijk 1697 die annektierten Gebiete an der Saar räumen musste, blieb die Rekatholisierung bestehen.

Erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts siedelten sich einzelne protestantische Familien in Ensheim und Umgebung an. Sie gehörten zunächst ebenso wie die Protestanten in Fechingen zur Kirchengemeinde Bischmisheim. Ab 1822 gehörten die Protestanten in Ensheim ebenso wie die in St. Ingbert, Ommersheim, Oberwürzbach und Heckendahlheim zur Kirchengemeinde Kirkel-Neuhäusel. 1852 wurde in St. Ingbert ein eigenes Vikariat eingerichtet, dem Eschringen, Ensheim und Ommersheim zugehörten.

(vgl. undefinedhttp://www.ensheim-saar.de/ehp_252.htm und undefinedhttp://www.ensheim-saar.de/ehp_252a.htm)

Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg

1869 wurde dann in Ensheim ein protestantisches Vikariat eingerichtet, dem auch Heckendalheim, Ommersheim, Wittersheim, Ormesheim, Bliesmengen-Bolchen, Oberwürzbach und Eschringen zugeordnet wurden. 1908 wurde dieses Vikariat in eine selbständige Pfarrei umgewandelt. Zu dieser Zeit gab es nur in Ensheim und Eschringen eine größere Zahl von Protestanten (in Ensheim 123, in Eschringen 32), in allen anderen Orten waren es zusammen nur 18.

Erst seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Zahl der protestantischen Familien in Ensheim, Eschringen und in den Ortsteilen von Mandelbach durch Zuzug von außen stark angestiegen.

 

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